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micro resist technology GmbH

Projektnummer
224306
EU-gefördert, FR 7
Projektlaufzeit
05/2008 – 04/2012
Projektziele
Die Herausforderung im Rahmen des EU-Projektes LabOnFoil mit 15 Partnern von 8 Ländern besteht in der Weiterführung der Aufgabe aus OptoLabCard und damit in der Entwicklung eines extrem kostengünstigen “Labor auf einem Chip (LabOnAChip=LOC)“ mit einer gegenüber dem Standardanalyseverfahren vergleichbaren Reaktionszeit, Empfindlichkeit und Einfachheit in der Handhabung/ Nutzung. Der Endanwender soll die Testergebnisse unter Nutzung einer bekannten Schnittstelle, einem Smart-Phone und einer Zusammenstellung von verschiedenen Labcards und Diagnoseplaster (skin patch) erhalten, in denen sowohl die Probenpreparation als auch die Detektion (qualitativ und quantitativ) der Erreger oder Bakterien stattfindet. Dies soll im Rahmen von LabOnFoil für vier Anwendungen entwickelt werden:
Die Hauptaufgaben des Projektes bestehen in der:
Projektnutzen
Die Arbeiten bei der micro resist technology GmbH bestehen vor allem in der Entwicklung und Bereitstellung von Trockenresistfilmen auf Epoxidharzbasis auf flexiblen transparenten, teils nicht transparenten, chemisch und thermisch stabilen Substraten in verschiedenen Schichtdicken. Es gilt die Materialkombination, als auch den Prozeß für die Nutzung der damit präparierten Trockenresistfilme für eine Permanent- und Nichtpermanentanwendung zu entwickeln. Folgende Herausforderungen sind dabei zu bewältigen: Erzeugung von trockenen, klebfreien, nicht spröden, sondern ausreichend flexiblen Trockenresistfilmen unterschiedlicher Dicke mit ausgezeichneter Schichtdickenhomogenität mit sehr guten lithographischen Eigenschaften wie z.B. ein gerades und senkrechtes Kantenprofil und keine Risse. Je nach Anwendung – permanent auf Folie z.B. als Abdeckung oder nicht permanent, sondern zum Aufbau eines Mehrschichtsystem für ein Laminierschritt muss der Trocknungsschritt und damit die Haftung des Trockenresistfilms auf dem flexiblen Träger angepasst werden. Ebenso werden Untersuchungen durchgeführt die Autofluoreszenzeigenschaften des Chip-Materials SU-8 zu verändern.

Abb.: Strukturierung eines epoxidharzbasierten Resists nach Laminierung eines präparierten Trockenresistfilmes auf ein Siliziumsubstrat, Schichtdicke 260 µm
Mehr Informationen unter » www.labonfoil.eu «
Ausblick
Die zukünftige Massenproduktion dieser neuen diagnostischen Komponenten soll durch einen Entwicklungssprung in der Herstellungstechnologie (Equipment und Verfahren) garantiert werden. Die enorme Kostenreduzierung soll durch den Einsatz von großflächigen Trockenresistfilmen anstelle der Silizium-Wafertechnologie erfolgen. Die Verwendung eines mobilen Smart-Phons stellt eine enorme Bandbreite von Kommunikations- und Schnittstellenmöglichkeiten sicher. Die einzelnen Labcards und das Diagnoseplaster werden die breiten Einsatzmöglichkeiten für Anwendungen darüber hinaus und das Potential für weitere zukünftige Anwendungen demonstrieren.
